Unterscheidet gemeinsam zwischen Muss, Soll und Kann. Bastelt drei Gläser: Notwendig, Wichtig, Schön. Kinder lernen, dass neue Schuhe anders gewichtet werden als Sammelkarten. Partner sehen, wo Werte sich überschneiden. Übersetzt abstrakte Prioritäten in sichtbare Entscheidungen, etwa mit Farbpunkten pro Kategorie. So bekommt jede Ausgabe Kontext. Und wenn Wünsche warten müssen, gibt es dennoch Anerkennung: Der Wunsch ist real, der Zeitpunkt nur noch nicht.
Erzählt, wie ihr Geld kennengelernt habt: Sparschwein oder spontane Käufe, Angst oder Vertrauen, Gespräche oder Schweigen. Diese Geschichten erklären aktuelle Reflexe und helfen, neue Gewohnheiten bewusst zu wählen. Kinder hören zu und stellen kluge Fragen, die blinde Flecken beleuchten. Statt heimlicher Regeln entstehen erklärbare Entscheidungen. Gemeinsames Verstehen macht Großzügigkeit möglich, auch wenn Budgets knapp sind, weil jeder sieht, was den anderen innerlich bewegt.
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